| Front | Eine Frau, die so viel geopfert, sei -- so sagte sie sich -- wohlberechtigt, sich ein paar harmlose Liebhabereien zu gönnen. Sie schaffte sich einen gotischen Betstuhl an und verbrauchte in vier Wochen für vierzehn Franken Zitronen zur Pflege ihrer Hände. Sie schrieb nach Rouen und bestellte sich ein blaues Kaschmirkleid. Bei Lheureux suchte sie sich den schönsten Schal aus und trug ihn über ihrem Hauskleid. Sie schloß die Läden, nahm ein Buch zur Hand und blieb so stundenlang auf dem Sofa liegen. Häufig änderte sie ihre Haartracht. Bald trug sie eine hohe Frisur, bald lose Locken, bald einen Kranz von Zöpfen, bald einen Scheitel. |
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| Back | A woman who had laid on herself such sacrifices could well allow herself certain whims. She bought a Gothic prie-dieu, and in a month spent fourteen francs on lemons for polishing her nails; she wrote to Rouen for a blue cashmere gown; she chose one of Lheureux's finest scarves, and wore it knotted around her waist over her dressing-gown; and, with closed blinds and a book in her hand, she lay stretched out on a couch in this garb. |
Tags: 216germani, germani
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